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Unsere Womo-Reise Peloponnes 2007 - Greece macht einfach süchtig! Teil 1

Von Kalamata Friend

Blick von der Autobrücke Richtung Norden

Blick von der Autobrücke Richtung Norden
Von Hans und Linda

Es war unsere bisher 3. Womo-Rundreise durch Griechenland! Diesmal haben wir uns die Peloponnes ausgesucht. Unsere Route: Ancona-Patra. Schon die Überfahrt mit der Minoan Lines war schon Urlaub. Es ist immer wieder herrlich und wir freuen uns immer wieder darauf. Von Patra ging es dann erstmal über die Brücke auf den Epirus in Richtung Delphi. Schon die ersten Kilometer überkam uns das absolut zufriedene wunderbare Gefühl, wieder in Griechenland zu sein. Das was wir sahen, war einfach nur Griechenland. Wunderschöne Berge, grün wohin das Auge auch reichte und das kristallklare türkisblaue Meer. Unser erster Blick reichte über den Golf von Korinth, welchen wir bisher noch nie gesehen hatten.

Nach den ersten 50 km sahen wir, dass aus Richtung Patras eine Rauchwolke aufstieg. Waldbrand! Das fing ja gut an! Für die erste Nacht suchten wir uns ein schönes Plätzchen an einer Bucht kurz vor Delphi. Wir waren die einzigen und hatten den ganzen Strand für uns. Wir warfen unseren Grill an und genossen die untergehende Sonne auf unserer ersten Station. Aufgrund der sehr heissen Temperaturen ersparten wir uns am nächsten Tag die Besichtigung von Delphi und fuhren weiter Richtung Euböa, der Insel, von der wir nicht wussten was uns erwarten würde. Wir steuerten erstmal Mesochoria an, wo wir hofften eine schöne Bucht zum Frei-Stehen zu finden. Das stellte sich allerdings als ein nicht so leichtes Unterfangen raus.

Wir bemerkten, dass die Griechen wohl doch schon Urlaub hatten, dementsprechend war es doch voller an den Stränden, wie wir gedacht hatten. Aber dann fanden wir doch noch eine schöne kleine Bucht zum Stehen. Am nächsten Tag überlegten wir uns, ob wir uns nicht den langen Weg über die Verengung bei Halkida, um wieder auf das Festland zu kommen, sparen könnten und gleich mit der Fähre rüber setzen könnten. Gesagt, getan. Wir fanden eine Fähre, die uns direkt von Styra nach Ag. Marina übersetzte. So waren wir viel näher an unserem nächsten Ziel: Athen - Akropolis. Wir kämpften uns durch diese riesige Stadt. Ohne Navi, hätten wir die Akropolis nie gefunden. Mitten in der Mittagshitze begaben wir Verrückte uns vom doch etwas weiter entfernten Parkplatz bergrauf Richtung Akropolis. Der Anblick von Fern beeindruckte uns schon sehr. Nach unserer Besichtigung dieses imposanten Gebildes ging es auch schon weiter. Man muss dazu sagen, dass wir als Wohnmobilisten doch immer wieder den Drang verspüren weiter zu fahren. Es hält einen einfach nicht an einem Fleck, jedenfalls nicht lange!

So ging es weiter wieder Richtung Golf von Korinth. Lt. Schulz-Führer suchten wir uns den kleinen Ort Stavra aus, wo wir eine schöne Bucht zum Stehen vermuteten. Doch war allerdings die Strasse dorthin keine richtige Strasse, sondern eine Schotterpiste, die uns endlosscheinend kilometerlang durch einen Wald führte. Unser schönes sauberes Womo sah danach aus, als wenn wir die Wüste Gobi durchquert hätten. Man frage sich nun, ob es sich denn wenigstens gelohnt hatte?! Nun ja, die Bucht war ganz nett, aber für die Strecke hätte es schon noch besser sein können!!! ;-) Aber dafür waren wir fast alleine dort. Deutsche Touristen, weit gefehlt! Für den nächsten Tag hiess es dann: Ziel die Peloponnes vorbei am Durchstich von Korinth. Aber den erstmal finden!!! Wir fuhren wunderbar dran vorbei und mussten den Weg nochmal zurück. Ah da! Da wo soviele Busse und Menschen stehen, da muss es doch sein. Und tatsächlich. Der Durchstich von Korinth! Das muss man ja gesehen haben! Weiter gehts in Teil 2, bald folgend!

Geschrieben 22.05.2008, Geändert 02.06.2008, 3847 x gelesen.

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