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Radtour zu den Helmosgipfeln

Von mitikas

Streckenführung: Passhöhe bei Loússi - Skizentrum Helmós - Forststraße über Schutzhütte bis zur Alm Mándra - Möglichkeit zur Gipfelbesteigung - Skizentrum Helmós - Forststraße nach Káto Loússi - Passhöhe bei Loússi. Streckenlänge 32,8 km. 1240 Höhenmeter. Fahrzeit ca. 3 1/4 Stunden.

Der Gipfelbereich des Helmós-Gebirges ist mit Forstwegen relativ gut erschlossen. Das bietet die Möglichkeit, mit dem Mountainbike bis in Gipfelregionen vorzustoßen. Man kann diese Tour auch gut mit einer Wanderung auf einen Gipfel oder sogar hinunter zum Wasserfall des Styx kombinieren.

Wir starten von einem kleinen Pass an der Straße zwischen Kalávrita und Káto Loússi. Auf einer Asphaltstraße folgen wir dem Wegweiser "Skicenter". Durch Tannenwälder geht es stetig bergauf, besonders morgens ist die Luft hier noch frisch und kühl.

Nach einer Rechtskurve tut sich plötzlich eine nur mehr leicht ansteigende Hochebene, der Xerokámbos ("trockene Hochfläche") auf. Bald kann man auch die Einrichtungen des Schizentrums erkennen, das im Winter eine besondere Attraktion darstellt. Bei den ersten Parkplätzen des Schizentrums zweigt eine Forststraße ab, die zunächst durch Tannenwälder im weiten Bogen um den Gipfel Avgó herum stetig bergauf führt.

Knapp über 2000 Meter erreicht man die Baumgrenze, speziell bei klarem Wetter reicht der Blick nun weit nach Süden. Durch karge Felsenlandschaft führt der Weg weiter. Oberhalb einer Quellfassung liegt die Helmós-Schutzhütte, die aber (zumindest im Frühjahr) nicht bewirtschaftet ist.

Der Fahrweg führt dann weiter den Hang entlang bergwärts. Speziell im Frühjahr reichen immer wieder Schneezungen bis über den Weg, so dass man das Rad auch einmal kurz tragen muss. Im Schmelzwasser entfalten die ersten Frühlingsblumen ihre Blütenpracht. Der Forstweg endet schließlich auf einer Höhe von mehr als 2200 Metern in einem Sattel bei einer Alm (Mándra), deren Stallungen sich an einen hohen Felsblock schmiegen.

Wenn nicht zuviel Schnee liegt, kann man von hier zu Fuß in etwa einer halben Stunde in südlicher Richtung zum höchsten Helmós-Gipfel (Psilí Korfí, 2355 m) wandern. Eine längere Wanderung führt von hier hinunter zum Fuß des Neraidórachni, wo der in der Mythologie berühmte Wasserfall des Unterweltflusses Styx in einem feinen Strahl 200 Meter über eine senkrechte Felswand herabstürzt.

Nach einer kleinen Rast, einer Wanderung oder einfach nur dem Genießen der Ruhe hier heroben geht es über die Forststraße flott wieder zurück zum Schizentrum auf dem Xerokámbos. Nach einem kurzen Stück bergab auf der Asphaltstraße bietet sich die Möglichkeit, diese Tour noch etwas auszudehnen (wer schon genug hat, ist von hier aus in wenigen Minuten am Ausgangspunkt zurück).

Ein einsamer Forstweg führt durch die Tannenwälder hinunter Richtung Káto Loússi. Kurz vor dem Ort lichtet sich der Wald. Mit Respekt können wir nochmals auf die Gipfelregion des Helmós zurückblicken, hoch oben erkennen wir die Forststraße, auf der wir zuvor gefahren sind. Über Weideflächen geht es schließlich nach Káto Loússi hinunter. Wer schon das Bedürfnis dazu hat, kann sich dort in einer Taverne stärken und den Durst stillen, bevor er die letzte Steigung in Angriff nimmt.

Dann geht es über die Asphaltstraße in mehreren Serpentinen bergauf zum Ausgangspunkt zurück. An den Straßenböschungen leuchtet die Erde oft dunkelrot, unterhalb der Straße hat das Wasser bizarre Formen in den roten Boden eingegraben.

Geschrieben 09.05.2003, Geändert 09.05.2003, 1635 x gelesen.

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