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Klitoria und Planitero bei Kalavryta

Von jorgaki1

Ein empfehlenswerter Tagesausflug in die Berge der Peloponnes.

Kalavryta in den Bergen des Helmos ist ein vielbesuchtes Reiseziel bei vielen deutschen Touristen - nicht zuletzt wegen der traurigen Berühmtheit, die es durch die Greueltaten der deutschen Wehrmacht vom 13.Dezember 1943 erlangte.

Die meisten Besucher fahren ab Diakofto durch die Vouraikos-Schlucht entweder per Zahnradbahn oder mit dem Auto hinauf. Eine mindestens ebenso schöne - wenn nicht gar abwechslungsreichere - Route führt ab Aegion über die schönen Bergdörfer Pirgaki und Pteri durch eine imposante Berglandschaft hinauf nach Kalavryta, zumal diese wenig befahrene Strecke weniger Stress und tolle Eindrücke vermittelt. Man genießt die herrliche Natur, kann unterwegs in einem der kleinen Dörfer einen Kaffee zu sich nehmen und erreicht Kalavryta am späten Vormittag.

Besucht man das Mahnmal ausserhalb Kalavrytas, fährt man auf der Nationalstrasse weiter in Richtung Cave Lakes (Tropfsteinhöhlen) und weiter in Richtung Klitoria, so eröffnen sich bald nahe Ano- und Kato-Lousi großartige Panormablicke weit in die Hochebenen. Nach ca. 15 km zweigt nach links die Strasse nach Planitero ab - ein idealer Platz für eine ausgedehnte Mittagspause sowie Wanderungen an kühlen Bergbächen und Forellenteichen. Hier, in den urigen Tavernen sitzt man im Schatten unter den uralten, ausladenden Kastanien und Platanen direkt über dem Wasser und genießt die fangfrisch zubereiteten Fische vom Grill oder auch Forelle blau in hervorragender Qualität. Eine willkommene Abwechslung, besonders an heißen Sommertagen.

Fährt man dann weiter, so erreicht man nach ca. 5 km das kleine Städtchen Klitoria. Hier am Dorfplatz, links des Abzweigs nach Tripolis, findet sich ebenfalls eine empfehlenswerte Taverne als Einkehrmöglichkeit. Bei der Weiterfahrt in Richtung Tripolis kommt man nach ca. 5 km zum Abzweig links nach Likouria. Diese ruhige Fahrt durch eine wechselvolle Landschaft auf nahezu autofreier, guter Straße führt dann über einen kleinen Pass mit atemberaubenden Blick hinab ins große Hochtal bei Goura und Steno.

In Steno lädt ein kleines Kafeneion am winzigen Dorfplatz zu einer Pause ein, bevor man dann durch eine eindrucksvolle Berglandschaft weiterfährt und in das Bergdorf Evrostina mit typischen Tavernen und privaten Gästehäusern inmitten grüner Natur ein weiteres Highlight dieser Route erreicht hat. Dann geht es zügig wieder hinab in Richtung Meer, wo man bei Derveni die Küstenstrasse unter die Räder nimmt.

Man sollte sich Zeit nehmen für diesen Tagestrip und nicht später als 10 Uhr vormittags aufbrechen.

Empfehlenswerte Karten fuer diese Route

Road Editions Athen: Achaia 1:100.000 oder Peloponnes 1:200.000. Man erhält sie u.a. auch vor Ort in Diakofto in der Buchhandlung.

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Badeort Diakofto und Umgebung

Geschrieben 11.01.2007, Geändert 11.01.2007, 1968 x gelesen.

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