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Das Strofilia-Küstengebiet

Von Uwe

In unserem Naturführer hatten wir gelesen, dass das südlich von Kalogria gelegene Strofilia-Küstengebiet "eines der letzten intakten Küstenökosysteme Griechenlands mit Dünen, Lagunen, Küstenwald, Salzmarschen und Süßwasserseen" ist. Im kilometerlangen Strofilia-Küstenwald wachsen Schirmpinien, Aleppokiefern in Küstennähe und Walloneneichen zum Inland hin. Vor allem die Schirmpinien wollten wir sehen. Einzelne Schirmpinien hatten wir schon gesehen, die ersten bei der Hinfahrt in den Urlaub auf dem Mittelstreifen der Autobahn zwischen Verona und Venedig. Aber ein ganzer Wald aus Schirmpinien ist doch etwas anderes. Allein dafür hatte sich der kleine Umweg gelohnt.

Beim ersten Abstecher ins Strofilia-Küstengebiet sind wir von Pyrgos kommend bei Varda abgebogen. Von dort sind es 8 km bis Kounoupelli. Dort endet die asphaltierte Straße an einer Bucht mit der Ruine eines Strandbads, das nie fertiggestellt wurde. Die flache Küste wird hier durch einen Hügel aus Kalkgestein unterbrochen. Man kann bis nach Kalogria am Ende der kleinen Bucht sehen und man sieht auf der gesamten Strecke den Strofilia-Küstenwald, der hinter dem schmalen Sandstrand liegt.

Weil wir nicht wieder nach Varda im Süden zurück fahren, sondern nach Norden zum Prokopos-See bei Kalogria wollten, sind wir mit unserem voll beladenen PKW auf einer Sandpiste durch den Küstenwald gefahren. Wer Lust hat, kann die großen Pinienzapfen aufsammeln und zuhause zum Basteln verwenden. Unterwegs im Wald war uns zeitweise recht mulmig und wir fragten uns, ob wir wieder aus dem Wald heraus finden und unsere Fähre erreichen würden. Aber wir hatten doch den richtigen Weg genommen. Direkt am Prokopos-See sind wir wieder aus dem Wald heraus gekommen. Hier lief uns als erstes eine Sau mit ihren Ferkeln über den Weg.

Natürführer

Auf das Strofilia-Küstengebiet sind wir durch einen Naturführer gestoßen. Den hatten wir uns gekauft, nachdem wir bereits viele Ausgrabungsstätten besucht hatten, um unser Interesse für alte Steine auf Tiere und Pflanzen zu erweitern. Es ist der "Reiseführer Natur, Griechenland, Festland und Küste" von Johannes Kautzky, BLV Verlagsgesellschaft mbH, der inzwischen in der 2.Auflage von 1999 vorliegt (ISBN 3405158192).

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Geschrieben 15.07.2001, Geändert 15.07.2001, 3994 x gelesen.

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