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Der immer wieder faszinierende Kanal

Von Uwe

Vom Kanal von Korinth geht für mich eine große Faszination aus. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich auf der Brücke stehe und hinunter in die schmale und tiefe von Menschenhand geschaffene Schneise mit dem blauen Wasser und den steilen felsigen Wänden schaue.

Wenn Korinth am Abreisetag auf unserer Strecke liegt, verweilen wir einige Zeit am Kanal. Wir haben unseren Urlaub in Zacharo (Westküste Peloponnes) aber auch schon am Kanal von Korinth beendet. Da die Fähre in Patras erst spät abends fuhr, haben wir einen ‚kleinen' Umweg gemacht und sind quer über den Peloponnes über Megalopolis und Tripolis die gut 200 km nach Korinth gefahren.

Was nach dem Bau der Autobahn auf der alten stählernen Brücke allerdings fehlt, ist das Zittern und Beben der Brücke unter der Last der LKW und Busse. Mit der Videokamera kann man nun zwar Szenen ohne Vibration filmen, aber die frühere Betriebsamkeit durch den nicht abreißenden Verkehr hatte auch ihre Reize für Augen und Ohren. So dreht man nun eher einen Stummfilm ohne Aktion.

Am östlichen Ende des Kanals von Korinth, d.h. an der Einfahrt vom Saronischen Golf liegt Isthmia. Dort überquert eine schmale Brücke den Kanal. Sie wird auf den Boden des Kanals versenkt, wenn Schiffe passieren. Es ist ein interessantes Bild, wenn sie wieder hochgekurbelt ist und das Wasser heraus läuft.

Wenn wir am Kanal von Korinth sind, fahren wir auch immer nach Isthmia hinunter und setzen uns in eines der Lokale, die auf beiden Seiten des Kanals direkt an der Brücke liegen. Hier kann man wunderbar die Seele baumeln lassen, vor allem, wenn es der Abreisetag ist und den vorbeifahrenden Schiffen zuschauen.

Mit etwas Glück sieht man ein Kreuzfahrtschiff, das durch den Kanal geschleppt wird und den Anschein erweckt, im engen Kanal stecken zu bleiben.

Geschrieben 08.07.2001, Geändert 08.07.2001, 1400 x gelesen.

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