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Krounoi

Von oxenos

Vor nunmehr zehn Jahren das erste Mal wirklich per Zufall das Ortsschild an der Nationalstrasse, die keine ist, gesehen, verschlägt es mich immer wieder hier her. Was hat dieser klitzekleine Ort, der zu Kallikomo, einer hässlichen, einige Kilometer entfernten Gemeinde gehört, denn, was mich so fasziniert? Mit Sicherheit sind es nicht die ungefähr sechzig ständig hier lebenden Griechen, die allesamt Bauern sind und kaum andere Interessen haben als eben ihr karges Auskommen mit und durch das, was sie anbauen.

Gut - ich habe inzwischen gebaut, wieder gebaut und auch einige wenige Freunde nachgezogen. Ich versuche, mit meinen kleinen Ferienhäuschen Menschen die Gegend, die faszinierend ist, schmackhaft zu machen. Aber Krounoi hat nichts, was einen Touristenort ausmacht! Es hat keinen Strand (der ist 10 Autominuten entfernt), es hat keinen Supermarkt (der ist auch 10 Minuten entfernt). Einzig ein Kafeneion gibt es, in dem sich meistens nur Männer treffen, um zu politisieren oder zu "philosophieren".

Und es gibt diese wunderschöne Sicht auf Vrina, das im Abendrot wie im Märchen aussieht, es gibt die Ruhe, die Ferien ausmachen kann - und es gibt eine Handvoll liebe Menschen, mit denen man gut auskommen kann, wenn man will. Ansonsten hat man seinen Frieden und erlebt Ferien, wie sie nur noch selten möglich sind. Eigeninitiative tut not, aber geboten wird alles, was gebraucht wird. Mehr wäre störend: der Himmel hat sooo viele Sterne. Und Räder braucht man: will sagen, Auto oder Motorrad muss schon sein, sonst macht es denn dann schon keinen Spass in der Sonne.

Geschrieben 10.07.2002, Geändert 10.07.2002, 1119 x gelesen.

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