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Strecke Pelata – Kremasti

Von B. Richter

Auf einer mittelmäßigen Karte (Maßstab 200.000 oder schlechter) scheint diese Route eine Alternative zur Standardroute zwischen Sparta - Gythio und der Ostküste zu sein. Die Realität ist dagegen oftmals (abhängig vom Wetter) anders:

Die Strecke Pelata – Kremasti war im September 2002 nach Regenfällen quasi unpassierbar. Mit meinem Vectra habe ich für die 8 ungeteerten Kilometer 4,5 Stunden benötigt: Wechsel zwischen wassergefüllten Löchern (80 cm Tiefe gemessen) und Kalksteinrumpelpisten.

Die schon in früheren Jahren spärlichen Wegweiser sind noch seltener anzutreffen bzw. zugewachsen; auch die Orientierung mit Militärkarten im Maßstab 100.000 ist problematisch, da viele neue Feuerschneisen und die ergänzenden Löschwege angelegt wurden. So kann es einem passieren, dass die Hauptpiste schmaler und schlechter aussieht als die neue, nach 6 km endende Feuerschutzpiste, die dazu noch in die richtige Richtung abzweigt.

Warnung: Trotz Einsamkeit kein Übernachtungsgebiet für Wohnmobile, kein Picknickplatzgebiet, Kinder nicht allein laufen lassen! Einerseits befindet sich auf dem bewachsenen Hochplateau ein offenes Weidegebiet (aggressive Schäferhunde), andererseits gibt es wilde Hunderudel.

Letztendlich ist diese Route auch landschaftlich weniger attraktiv als die Straße über Kosmos. Nachdem man das Meer verlassen hat, verhindern überwiegend Büsche und Sträucher die Fernsicht, zudem hat die Gegend ein flaches Relief ohne Blickfänge oder kulturelle Highlights.

Geschrieben 06.01.2003, Geändert 06.01.2003, 1700 x gelesen.

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