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Mountainbikerunde durchs Menalogebirge

Von mitikas

Streckenführung: Vitína - über Forststraßen nach Alonístena - Vitína. Streckenlänge 52,5 km. 1130 Höhenmeter. Fahrzeit ca. 3 1/2 Stunden.

Ausgangspunkt ist der im Zentralpeloponnes auf ca. 1000 Meter Höhe gelegene Ort Vitína. Er ist speziell bei den Griechen als Sommerfrische beliebt. Seit der Errichtung eines Schizentrums im nahe gelegenen Ménalo-Gebirge gibt es hier auch einen gewissen Wintertourismus. Die Hauptstraße Levídi - Langádia führt östlich am Dorf vorbei, sodass sich das Ortszentrum einen gewissen beschaulichen Charakter bewahren konnte.

Die Tour beginnt in der Nähe des Dorfplatzes. Gemächlich geht es, anfänglich durch eine Allee, zur Umfahrungsstraße hinüber. Von dort führt eine kaum befahrene Asphaltstraße bergwärts Richtung Schizentrum.

Sie steigt vom Anfang weg gleichmäßig an. Wir kommen bei einzelnen Bauernhäusern und Betrieben vorbei und haben einen schönen Blick hinüber auf den Ort Vitína. Nach und nach gehen Wiesen und Büsche einem dichten Nadelwald über, durch den die Straße weiter ansteigt. Bald nach dem ersten Scheitelpunkt wechseln wir jedoch von der asphaltierten Straße auf eine nicht befestigte Fortstraße und folgen dieser in südlicher Richtung ansteigend durch den Wald. Nach einer Quellfassung, die ich allerdings trocken angetroffen habe, geht es noch ein Stück bergauf. Dann durchquert man in leichtem Bergauf und Bergab mehrere kleine Hochebenen. Speziell in den flachen Teilen breiten saftige Wiesen aus. Die Wiesen und selbst die Wegränder leuchten im Frühling von unzähligen bunten Blüten.

Nach der letzten Hochebene geht es noch ein Stück bergauf, dann gelangt man bergab zunächst zu einem Stall mit einem Schafpferch. Danach wird der Wald wieder dichter, die steinige Forststraße führt am steilen Abhang des Tzeláti entlang nach Süden. Wenn sich der Wald etwas lichtet, sieht man tief unten im Tal die Straße und einzelne Häuser in der Gegend von Alonístena. Schließlich gelangt man in die Nähe des Talgrunds. Hier besteht die Möglichkeit, die Tour abzukürzen und nach Alonístena abzubiegen.

Wir wollen jedoch die Runde noch ausdehnen und bleiben auf der Forststraße, die sich nun weiter in südöstlicher Richtung durch den Wald am Hang entlang schlängelt. Nach einigen kurzen Gegenanstiegen führt unser Weg kurz vor dem Erreichen der Ortschaft Roinó durch ein trockenes Flusstal hinunter zur Asphaltstraße, die Trípolis mit Vitína quer durch das Ménalo-Gebirge verbindet.

Dieser Straße folgen wir nun zurück Richtung Vitína. Kurze Steilstufen - etwa bei der Ortschaft Piána< - wechseln mit gemächlichen Steigungen oder sogar leichten Gefällestrecken ab. Nach Alonístena windet sich die Straße schließlich in einigen Serpentinen in einen Sattel hinauf. Von dort geht es immer bergab flott zurück nach Vitína.

Geschrieben 09.05.2003, Geändert 09.05.2003, 1342 x gelesen.

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