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Zacharo 2009

Von Uwe

In diesem Jahr waren wir etwas später in Zacharo. Wir sind erst am 8.September angekommen und haben dann 20 Tage dort verbracht.
Wegen des Verkaufs der Pasiphae Palace (Minoan Lines) hatten wir vier Wochen vor dem Urlaub die Hinfahrt von Venedig auf Ancona umgebucht. Nachdem unser Sohn im Juli mit der Ersatzfähre Zeus Palace gefahren war, wollten wir diese Erfahrung nicht auch noch machen. Dafür haben wir sogar den Aufpreis für eine Luxuskabine akzeptiert, weil keine Außenkabine mehr frei war. Das war dann ein besonderer Start in den Urlaub nachdem wir den Vormittag vor der Abfahrt bereits in der wunderschönen alten Stadt Mantua verbracht hatten.
Auf der Fahrt von Patras nach Zacharo galt ein Teil der Aufmerksamkeit den diversen neuen Blitzkästen.
In Zacharo und Umgebung war alles beim alten. Der Strand, das Meer und das Wetter waren herrlich wie immer. Am Strand sind einige Häuser Opfer des Meeres geworden. Die Landschaft wird weiterhin von verbrannten Bäumen geprägt. Ein deutsches Ehepaar erzählte uns, dass sie an ihrem Haus viel zu tun haben, weil die toten Bäume auf ihr Grundstück kippen. Das aus Wiesbaden gespendete Tanklöschfahrzeug der Nordenstadter Wehr stand wie im letzten Jahr auf dem städtischen Betriebshof, immer noch mit dem Kurzkennzeichen aus WI.
In unserem neuen Reiseführer „Peloponnes“ (Michael Müller Verlag, 10.Auflage von 2009) sind auch einige Seiten unserem Urlaubsort gewidmet. Sogar über den Versuch, heiratswillige Frauen aus Russland nach Zacharo zu holen, der im Film Sugartown dokumentiert wurde, wird berichtet. Tibulis Puppenstube ganz in der Nähe bei Taxiarches haben wir durch den Reiseführer kennen gelernt, genauso wie die Wasserfälle bei Kazarma in Messenien.
In Zacharo habe ich das Buch „Zacharo und so“ gelesen, das mir unsere Freundin und Wirtin gab, weil sie befürchtete, das Buch könnte Touristen verschrecken. Mein Artikel darüber wurde nicht unter Zacharo, sondern als Rezension zu dem Buchtipp (siehe Link unten) aufgenommen.
Wie in jedem Jahr sind wir auch nach Katakolon gefahren. Von dort fährt jetzt wieder ein Zug nach Olympia ab. Wir haben den kleinen Ort als Geisterstadt erlebt, die Auslagen in den Schaufenstern mit Zeitungen abgedeckt. Grund: Es lag kein Kreuzfahrtschiff im Hafen. Einige Tage später lagen 2 Kreuzfahrer im Hafen und die Straßen und Geschäfte quollen vor Menschen über und auf der Hauptstraße drehten Pferdekutschen ihre Runde.
Ferner waren wir in Pyrgos, im Museum von Olympia, in Leontari (bei Megalopolis) und bei der Agia Theodora, der Kirche mit den 17 Bäumen auf dem Dach. Und eine Fototour am Nachmittag ging über Agrili (Märchenschloss und Bucht Stomio), Filiatra (Eifelturm und Weltkugel) nach Kiriaki (kleiner Hafen).
Und dazwischen haben wir den Strand und das Meer - teilweise mit heftigen Wellen - und auch ouzo mezé im Strandlokal genossen.
Zum Ausklang sind wir vor der Abfahrt der großen Fähre noch einmal als Fußgänger mit einer kleinen Fähre von Rion entlang der immer noch faszinierenden Brücke nach Antirion und zurück gefahren. Danach haben wir den Sonnenuntergang am Meer bei Patras genossen und dann ging es in den Hafen. Auf der Rückfahrt auf der Fähre im Pool ein letztes Bad im Meerwasser und ein letztes Sonnenbad. Und die Einfahrt in Venedig im Morgengrauen, vorbei an all den Sehenswürdigkeiten und dieses Mal auch am 5-Mast-Kreuzfahrer Royal Clipper. Das sind die Erinnerungen, die bis zum nächsten Urlaub halten müssen. Als Auffrischung tut neben den Reiseberichten und Fotos auch eine CD mit griechischer Musik gute Dienste.

Buchtipp Zacharo und so

Geschrieben 29.11.2009, Geändert 01.12.2009, 3248 x gelesen.

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